Umschlag Spreeathen 

 

Kulturhistorischer Reiseführer

von

Dr. Karl-Heinz Otto

 
 
 

Das beschaulich zwischen Jammer und Königinhof am Oberlauf des Elbeflusses gelegene Dörfchen Kuks gehört heute neben der Felsenstadt von Adersbach zu den Wundern Ostböhmens. Hat in Adersbach die Weisheit der Natur gewirkt, so verdanken wir die einmalige barocke Kulturlandschaft von Kuks dem genialen Tatendrang, künstlerischem Mäzenatentum und kreativem Gewissen des aufgeklärten Grafen Franz Anton von Sporck (l662 -1738). Er verpflichtete berühmte Barockkünstler wie den Bildhauer Matthias Bernhard Braun, den Architekten G. P. Alliprandi und den Kupferstecher M. Renz, mit denen er in seiner Herrschaft Gradlitz jene faszinierende Theaterlandschaft inszenierte, in der Natur und künstlerische Fantasie zu einem böhmischen Arkadien verschmolzen.

Wenn auch das einst mondäne Kukus-Bad Opfer eines unbarmherzigen Elbe-Hochwassers wurde, blieben das sporcksche Hospital mit der barocken Grabeskirche und zahlreiche Zitate der künstlerischen Ausschmückung des ehemaligen Weltbades erhalten, zu dessen dominanten Kunstwerken die braunsche Galerie der Tugenden und Laster sowie das Skulpturenensemble von Bethlehem gehören.

Unser Reisebild möchte Ihnen die wechselvolle und interessante Geschichte des einstigen barocken Badeortes Kukus erzählen und Sie auf das neuerliche Erblühen des einmaligen Barockwunders von Kuks als Ort der Musen neugierig machen.

32 stimmungsvolle Farbbilder runden das böhmische Reisebild ab.

ZURÜCK